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Die Rettungshundestaffel: Personensuche im Zeichen des Roten Kreuzes

Rettungshundeteams finden vermisste Personen auf – unwegsames Gelände oder Gebäudetrümmer sind dabei für die Mitglieder der Rettungshundestaffel kein Hindernis. Diese Aufgabe ist auf der Ebene des Kreisverbandes angesiedelt.

Eine Person wird im unwegsamen Gelände vermisst, Menschen sind nach einem Gebäudeeinsturz unter Trümmern begraben, eine Einzelperson soll aufgespürt werden: Immer wenn ein solches Schreckensszenario eingetreten ist, fordert die Polizei über die Rettungsleitstelle unsere Rettungshundestaffel an. Mitglieder der Rettungshundestaffel können die aufgefundenen Personen aus Gefahrenbereichen retten und lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen.

Anforderungen an Mitglieder der Rettungshundestaffel und Ausbildungsweg

Hundeführerinnen und -führer sollten mindestens 18 Jahre alt und aktives DRK-Mitglied sein. Darüber hinaus sollten sie über soziale Kompetenz verfügen und Interesse an einer sinnvollen Aufgabe gemeinsam mit ihrem privaten Hund haben. Außerdem sollten sie viel Freizeit und Engagement einbringen und körperlich belastbar sein, da die Rettungshundearbeit sehr viel Zeit erfordert.

Ehrenamtliche der Rettungshundestaffel sind in der Ersten Hilfe qualifiziert. Sie haben die Helfergrundausbildung, sowie zahlreiche weitere, speziell auf die Rettungshundearbeit zugeschnittene Ausbildungsmodule absolviert.

Anforderungen an die Rettungshunde und Rettungshundeausbildung

Als Rettungshunde sind grundsätzlich Vertreter von Rassen von mittlerer Größe und Körpergewicht geeignet. Ein guter Rettungshund ist gesund, körperlich leistungsfähig und arbeitet auch unter Belastung. Er muss eine gute "Nasenveranlagung" haben, temperamentvoll und lernfreudig sein sowie über einen ausgeprägten Spieltrieb verfügen.

Ein angehender Rettungshund muss seinem Alter entsprechend folgsam und wesensfest sein – also ein verlässlich entwickeltes Sozialverhalten sowohl innerartlich als auch gegenüber dem Menschen aufweisen. Jeder Hund muss vor Beginn seiner Ausbildung einen Eignungstest (DIN 13050) bestehen. Rettungshunde werden in der Suche von Vermissten der Personen ausgebildet, lernen in der Gehorsamsarbeit die Reaktion auf wichtige Kommandos und machen sich in der Gerätearbeit mit dem Umgang mit Hindernissen vertraut.

Engagement in der Rettungshundestaffel

Wir bescheinigen unseren Ehrenamtlichen in der Rettungshundestaffel selbstverständlich alle Bildungsgänge und Leistungen und garantieren Versicherungsschutz während der ehrenamtlichen Tätigkeit. Bei medizinischen Notfällen sorgen wir für kostenlose Inlands- und Auslandsrückholung.

Termine zu unseren Qualifizierungen für die Bereitschaften finden Sie in der Rubrik „Kurse“ der Website des DRK-Kreisverbandes Rhein-Sieg oder auf der Internetseite der Landesschule des DRK Nordrhein, wenn wir selber die Ausbildungen nicht anbieten.