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Samstag, 15. Juli 17 um 12:38 | Von: Fabian Müller, Foto: Melanie Pfannholzer

„Eine schöne Geste für den guten Zweck“

Am 12.07.2017 übergab Dr. med. Ramadan Destani in seiner Praxis in Troisdorf eine Spende in Höhe von 300 Euro an Petra Przewloka vom Ambulanten Kinderhospizdienst Rhein-Sieg
Spendenübergabe: Petra Przewloka (Mobiler Kinderhospizdienst), Dr. med. Ramadan Destani (Arzt und Spender) und Michelle Slowik (Praxismitarbeiterin und JRK Niederkassel)

Troisdorf. Anlass für die Geldspende war das 24-Stunden-Schwimmen der Spielvereinigung Lülsdorf-Ranzel. Hier traten vom 29. auf den 30. April insgesamt 38 Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern aus Wasserwacht, Bereitschaft und Jugendrotkreuz Niederkassel an. Für jeden durch Mitglieder des Roten Kreuzes erschwommenen Kilometer wollte der Arzt einen Euro sponsern.

Rund 222 Kilometer legten die Niederkasseler Ehrenamtlichen bei der Veranstaltung im Lülsdorfer Schwimmbad schließlich zurück, entsprechend hoch fiel auch die Spende aus - der Sponsor rundete die Summe auf insgesamt 300 Euro auf. 

Engagierte Ehrenamtliche, zahlreiche Goldmedaillen

Im Vergleich zu anderen Teilnehmergruppen mussten sich das Team des Niederkasseler Roten Kreuzes nicht verstecken: „Bei dem 24-Stunden-Schwimmen waren wir als größte Gruppe und als Verein mit den meisten geschwommenen Kilometern vertreten“, so Melanie Pfannholzer, Kreisleiterin des JRK Rhein-Sieg. Viele der Ehrenamtlichen hätten sogar Goldmedaillen für eine Schwimmleistung von über 4000 Metern erhalten, nicht wenige davon seien Mitglieder des Jugendrotkreuzes. Lars Linden von der DRK Wasserwacht Niederkassel habe sogar insgesamt 30.000 Meter zurückgelegt.

„Eine starke Leistung von unseren Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern - und eine schöne Geste von der Praxis Dr. med. Destani, das durch eine Spende für den guten Zweck zu honorieren!“, so Pfannholzer. "Wir wollten mit dieser Spende eine Organisation unterstützen, die mit ihrer Arbeit Kindern und Jugendlichen hilft." So fiel die Wahl rasch auf den Kinderhospizdienst. Przewloka freute sich sehr über die Aktion. „Ich danke allen Ehrenamtlichen, die mitgewirkt haben!“ Der Dienst lebe schließlich überwiegend von Spenden – die 19 zur Zeit durch den Dienst betreuten Familien profitierten daher von dieser Unterstützung.